Bekommt Engelskirchen bald „Engel-Ampeln“?

CDU-Antrag zur Prüfung der Verwendung des Engelskirchener Engels auf ausgewählten Fußgängerampeln wurde einstimmig angenommen.

Das Erste Deutsche Engel-Museum hat in der Alten Schlosserei am Engelsplatz seine Heimat gefunden. Foto: CDU-FraktionDas Erste Deutsche Engel-Museum hat in der Alten Schlosserei am Engelsplatz seine Heimat gefunden. Foto: CDU-Fraktion

Der Rat der Gemeinde Engelskirchen hat in seiner jüngsten Sitzung die Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit dem Engelverein Engelskirchen e.V. zu prüfen, ob das bekannte Engel-Motiv künftig auf ausgewählten Fußgängerampeln im Gemeindegebiet eingesetzt werden kann.

Die Idee geht auf Anregungen aus der Bürgerschaft zurück, die wir gerne aufgegriffen haben. Für uns ist klar: Der Engel steht wie kaum ein anderes Symbol für unsere Gemeinde und ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Hervorgegangen ist der Engelskirchener Engel vor über 20 Jahren aus einem Projekt an der Hauptschule Engelskirchen. Heute hat er überregionale Bedeutung und ist ein wesentlicher Teil des Markenkerns unserer Gemeinde. Die wertvolle Arbeit des Engelvereins und die Erfolgsgeschichte des Ersten Deutschen Engel-Museums, das im letzten Jahr 10jähriges Bestehen feierte, unterstreichen dies eindrücklich.

Im Rahmen der nun angestoßenen Prüfung sollen unter anderem rechtliche Fragen zur Verwendung des Motivs, mögliche Standorte und die Kosten betrachtet werden. Für uns steht aber vor allem die Wirkung im Vordergrund: Der Engel als sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum kann dazu beitragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Heimat zu stärken.

Der einstimmige Beschluss unterstreicht, dass die Idee parteiübergreifend getragen und als Chance verstanden wird. Wenn die Umsetzung möglich ist, wird dieses Projekt ein starkes und identitätsstiftendes Zeichen sein. Hinweistafeln zur Entstehungsgeschichte oder zum Engel-Museum könnten in Zukunft die Wartezeit an den Ampeln verkürzen und auf unser reichhaltiges kulturelles Angebot aufmerksam machen.