Historie der CDU Engelskirchen
Die Gründung der CDU war ein Zeichen der Hoffnung und des Neubeginns in schwerer Zeit.
Zum moralischen Fundament dieses Neubeginns gehört ganz wesentlich das Vermächtnis des Wiederstandes gegen die Nazi-Barbarei.
Die Gründer der Union wollten den Brückenschlag zwischen katholischen und evangelischen Christen, sie wollten eine gemeinsame politische Heimat für alle sozialen Schichten und Gruppen unseres Volkes und waren beseelt von dem Willen zu föderaler Einheit angesichts überkommener landsmannschaftlicher Gegensätze.
Im Jahre 1946 bildete sich auch die CDU in Engelskirchen und Ründeroth. Ohne diesen Anfang wäre unsere Gemeinde nicht das geworden, was sie heute ist.
Über die Gründung des CDU-Ortsverbandes in Ründeroth ist uns leider kein Quellenmaterial überliefert. Über die Gründung der CDU in Engelskirchen ist eine Kladde erhalten geblieben, die vom 27. Januar 1946 datiert. Zum ersten Vorsitzenden wurde Edmund Schiefeling gewählt.
Bis zu den erste freien Wahlen am 15. September 1946 ging faktisch alle staatliche Gewalt von der Militärregierung aus. Diese ließ sich auf kommunaler Ebene durch den von ihr gebildeten Bürgermeisterausschuss beraten.
Nachstehend die Wahlergebnisse für Engelskirchen und Ründeroth vom 15. September 1946:
Engelskirchen:
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Ründeroth: |
CDU 63 % |
13 Sitze |
CDU 24,8 % |
4 Sitze |
SPD 30 % |
2 Sitze |
SPD 43,7 % |
7 Sitze |
KPD 7 % |
0 Sitze |
KPD 4,0 % |
0 Sitze |
FDP 27,7 % |
4 Sitze |
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